• Der „Fall Hans Baumann“ in der Literaturgeschichte nach 1945

    Nur der Freiheit gehört unser Leben…
    Der „Fall Hans Baumann“ in der Literaturgeschichte nach 1945
    Der Lyriker und Dichter Hans Baumann, der mit seinem Tod im Jahre 1988 neben einem umfangreichen und mannigfaltigen Lebenswerk vor allem ungeklärte Fragen betreffend seiner Person hinterlassen hat, rückt seit einiger Zeit wieder verstärkt in das wissenschaftliche Interesse. Dafür verantwortlich ist [...]

  • Der Teufelskreis „Schrumpfung – Konkurrenzfähigkeit – Schrumpfung“

    von Arne Schimmer
    Der vorliegende Text ist die überarbeitete und veränderte Fassung eines im Rahmen der vom „Bildungswerk für Heimat und nationale Identität“ am 6. Juli 2006 veranstalteten Informationstagung „Leistungsgemeinschaft und Leistungstradition als Voraussetzungen für die Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft“ in Dresden gehaltenen Vortrages.

  • Gottfried Benn und sein Denken

    Bewährungsprobe des Nationalismus
    Arno Bogenhausen
    Eine neuerschienene Biographie des Dichterphilosophen gibt uns Anlaß, über das Verhältnis von nationalem Bekenntnis und geistigem Solitär nachzudenken. Gunnar Decker, der mit seiner Arbeit weit mehr bietet als Raddatz („Gottfried Benn, Leben – niederer Wahn“) und auch gegenüber Helmut Lethens gelungenem Werk („Der Sound der Väter“) einen Zugewinn erbringt, ist als Angehöriger [...]

  • „Germany will live!“

    Aufstieg und Fall des William Joyce (1906-1946)
    von Esther Allman
    Ein in Amerika geborener Ire und britischer Faschist als nationalsozialistischer Propagandist in deutschen Diensten? Das scheint ungewöhnlich, wenn auch die Annalen des Zweiten Weltkrieges unter dem Stichwort der Kollaboration eine Fülle von Protagonisten verzeichnen, denen neben der Zusammenarbeit mit dem eigentlichen Kriegsgegner, dem Deutschen Reich, [...]

  • „Deutschland ist eine Art König der Herzen“

    HIER & JETZT im Interview mit dem Schriftsteller und Religionswissenschaftler Hadayatullah Hübsch
    H&J: Sehr geehrter Herr Hübsch, seit den Attentaten von London hat das Thema „Islam” Hochkonjunktur in eigentlich allen Medien der westlichen Welt. Wie mächtig und einflußreich ist der Islamismus als politischer Faktor Ihrer Einschätzung nach denn überhaupt in den islamischen Staaten?
    Hübsch: Die Anzahl der tatsächlich militanten, [...]

  • Europa verteidigen – Grundlagen für ein Europa der Vaterländer

    Was ist Europa? Europa ist mehr als die EU so wie Deutschland stets mehr war als die Bundesrepublik. Dabei geht es im Europa des 21. Jahrhunderts genauso wenig um Grenzen wie dies in Deutschland der Fall sein sollte.
    Die Völker dieses Kontinents haben jahrhundertelang Krieg geführt um Grenzen. Meist im fremden Auftrag. Denn es ging nicht [...]

  • Erfolg ist machbar – auch in der Politik

    Aber: Ohne Disziplin, Ausdauer und Persönlichkeit geht es nicht
    Von Henry Ford soll der berühmte Satz stammen: „Entweder es ändern sich die Zahlen, oder es ändern sich die Köpfe.“ Eine Selbstverständlichkeit in allen Branchen, in denen es um meßbaren Erfolg geht. Fußballtrainer können ein Lied davon singen, aber auch Firmenchefs, die die Renditeerwartungen ihrer Aktionäre [...]

Hans Baumann

Hans Baumann

Nur der Freiheit gehört unser Leben…

Der „Fall Hans Baumann“ in der Literaturgeschichte nach 1945

Der Lyriker und Dichter Hans Baumann, der mit seinem Tod im Jahre 1988 neben einem umfangreichen und mannigfaltigen Lebenswerk vor allem ungeklärte Fragen betreffend seiner Person hinterlassen hat, rückt seit einiger Zeit wieder verstärkt in das wissenschaftliche Interesse. Dafür verantwortlich ist jedoch nicht das Schaffen Baumanns in der Nachkriegszeit. Dazu zählen neben mehreren Dutzend von Kinder- und Jugendbüchern wie Das Land Ur und Ich zog mit Hannibal auch Übersetzungen aus dem Russischen, unter anderen von Achmatowa, Tolstoi oder Puschkin, Werke, für die Baumann mehrfach national und international ausgezeichnet wurde. [Weiterlesen]

Kategorien: Artikel

Rückkehr

Die Artamanenbewegung als Beispiel alternativer Lebensgestaltung

von Stephan Roth

Wer träumt nicht davon, wieder Herr auf eigener Scholle zu sein und anstelle eines „jobs“ in der Dienstleistungsgesellschaft seiner Berufung nach einem ehrlichen Handwerk nachzugehen? Auch das Bewußtsein, sich nicht nur gesund ernähren, sondern selbst ernähren zu wollen, aus eigener Ernte, steigt. Wenn auch noch unmerklich, so schwindet doch die Identifikation lebensbewußter Menschen mit dem entwertenden Begriff Verbraucher. Alle sind heute nur noch Verbraucher, Verbraucher zunehmend nebulös produzierter Erzeugnisse. Lebensmittel sind zum anonymen Verbrauchsgut anonymer Verbraucher verkommen, denn es ist schwer geworden zu beurteilen, was wir essen und woher es kommt. [Weiterlesen]

Kategorien: Kultur

Deutschland – 30 Jahre nach Punk

von Josef Klumb

Dies hier ist die Empfehlung, aus der Not eine Tugend zu machen. Dort, wo das verbriefte Recht auf „Meinungsfreiheit“ von PDS und Antifaterroristen regelmäßig außer Kraft getreten wird, und ein deutsches Opfer nicht mehr ins Propagandakonzept einer Presse paßt, die nur noch über ausländische „Opfer rechter Gewalt“ schreiben mag; wo Gerichte über Kunst befinden, die sie genausowenig verstehen, wie seinerzeit Roland Freissler einen Kandinsky nicht verstehen konnte, gerade dort bieten sich uns im Kulturkampf größte Chancen. [Weiterlesen]

Kategorien: Kultur

Die schwarze Herausforderung

von Johannes Nagel

Tarnkappen-Nazis, so nennt Phillip Wittrock jene jungen Männer, die mit Sonnenbrille, schwarzer Outdoorjacke und Vermummung seit einigen Jahren ein neuartiges Phänomen innerhalb der an Kuriositäten nicht armen rechten Szene begründen (SPIEGEL-Online, 15.Mai 2008). Autonome Nationalisten (AN) nennen sich die Schwarzberockten selbst, und tatsächlich, auf den ersten Blick erinnert vieles an das linksradikale Pendant. [Weiterlesen]

Kategorien: Kontroverses

“Helden” von Martin Ebel

admin Vom 27.07.2010

Helden

von Martin Ebel

An einem Novembermorgen des Jahres 1982 lag ich achtzehnjährig bei Nieselregen in einer matschigen Schützenmulde auf dem Truppenübungsplatz der Grenztruppen bei Perleberg. Nachdem ich liegend mit dem Feldspaten die Mulde gegraben hatte, nahm ein Feldwebel mürrisch die Normzeit und notierte die Note 3 in sein Buch. Unter der Winterfelddienstuniform war ich trotz der feuchten Kälte ins Schwitzen geraten und wartete nun auf das Kommando zum Verlegen von 500 Metern leichtem Feldkabel. In ein paar Sekunden würde ich über die Freifläche zweimal die Telefonstrippe wie vorgeschrieben an einem Baumstumpf abbinden und mich einen halben Kilometer weiter geradeaus mit einem Feldfernsprecher melden: Aufgabe erfüllt! [Weiterlesen]

Kategorien: Kontroverses

Recht oder Unrecht – mein Vater!

Als die ARD am 7. August Malte Ludins Film über seinen Vater, den letzten deutschen Gesandten in der Slowakei, Hanns Ludin, ausstrahlte, bedurfte das eigentlich keiner weiteren Erörterung. „2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß“ war 2005 von den Feuilletons der etablierten Gazetten als Sternstunde der Vergangenheitsbewältigung deutschlandweit bejubelt worden, und selbst sah man darin zunächst nicht mehr als einen weiteren Versuch eines 68er „Täterkindes“, sich auf Kosten der tragischen Lebensgeschichte eines tapferen Mannes dem Zeitgeist anzudienen. [Weiterlesen]

Kategorien: Kontroverses

Zweierlei Maß bei Oettinger

Per Lennart Aae

Wenn, wie kürzlich geschehen, Baden-Würtembergs Ministerpräsident Günter Oettinger die Beschränkung der Anwendung der deutschen Sprache auf Familie und Freizeit und die Festlegung von Englisch als Arbeitssprache in Deutschland zustimmend kommentiert, reagieren nur ein paar Germanistikprofessoren und Sprachschützer leicht pikiert. Von einer öffentlichen Reaktion in den Medien und den politischen Parteien ist nicht das Geringste zu spüren, obwohl der Mann als Ministerpräsident eines deutschen Bundeslandes nichts weniger getan hat, als die Abschaffung der deutschen Kultur- und Sprachnation und letztlich auch der weitgehend auf der Sprachgemeinschaft beruhenden Wirtschaftsnation zu fordern. [Weiterlesen]

Kategorien: Kontroverses

„Deutschland ist eine Art König der Herzen“
HIER & JETZT im Interview mit dem Schriftsteller und
Religionswissenschaftler Hadayatullah Hübsch

H&J: Sehr geehrter Herr Hübsch, seit den Attentaten von London hat das Thema „Islam” Hochkonjunktur in eigentlich allen Medien der westlichen Welt. Wie mächtig und einflußreich ist der Islamismus als politischer Faktor Ihrer Einschätzung nach denn überhaupt in den islamischen Staaten?

Hübsch: Die Anzahl der tatsächlich militanten, aktiv in Gewaltakte verstrickten sog. Islamisten ist sicherlich sehr klein im Verhältnis zur Gesamtzahl aller, die sich zum Islam als ihrer Religion bekennen. Sonst hätte es längst eine Flut von Terrorakten gegeben. [Weiterlesen]

Kategorien: Interviews

Ich warte auf eine Initialzündung

Ein Gespräch mit Dr. Hans-Dietrich Sander

Sehr geehrter Herr Dr. Sander, der kaukasische Augustkrieg zwischen Rußland und Georgien hat knapp zwanzig Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion gezeigt, daß Rußland wieder seine klassische Großmachtposition beansprucht. In den Staatsbriefen haben Sie schon von 1990 bis 2001 einen Verfall der amerikanischen Hegemonie und die Entstehung einer multipolaren Weltordnung vorhergesagt. Wie bewerten Sie die Ereignisse im Kaukasus?

Diese Frage läßt sich in einem Interview nur anreißen. Das liegt nicht allein an der Komplexität des Konfliktes für die Beteiligten, sondern vor allem an seiner Zerredung durch die Medien, die nicht eine einzige wesentliche Komponente erörterten. [Weiterlesen]

Kategorien: Interviews

„Germany will live!“

Aufstieg und Fall des William Joyce (1906-1946)

von Esther Allman

Ein in Amerika geborener Ire und britischer Faschist als nationalsozialistischer Propagandist in deutschen Diensten? Das scheint ungewöhnlich, wenn auch die Annalen des Zweiten Weltkrieges unter dem Stichwort der Kollaboration eine Fülle von Protagonisten verzeichnen, denen neben der Zusammenarbeit mit dem eigentlichen Kriegsgegner, dem Deutschen Reich, eine leidenschaftliche Parteinahme für ihr eigenes Land und Volk nicht abzusprechen ist. Nach dem verlorenen Krieg mußte eine solche Haltung in einen Abgrund aus Rache und Verleumdung führen, wie auch das Schicksal jenes Mannes zeigt, der einst als „Lord Haw-Haw“ eine bizarre Episode deutsch-britischer Geschichte schrieb – und seiner Liebe zu England wegen an einem englischen Galgen sterben mußte. [Weiterlesen]

Kategorien: Autorenporträts